Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Magenschmerzen (Gastralgie)
Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Magenschmerzen, Sodbrennen & Co.
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Stand: 14. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Magenschmerzen kennen viele Menschen aus eigener Erfahrung. Man versteht darunter Schmerzen, die vom Magen ausgehen. Mediziner sprechen hier auch von einer Gastralgie.
Magenschmerzen können in unterschiedlicher Weise auftreten: Manchmal machen sie sich durch Magenkrämpfe bemerkbar. Die Schmerzen sich aber auch scharf oder brennend anfühlen. Magenschmerzen können kurzfristig Beschwerden verursachen oder über einen längeren Zeitraum andauern. Manchmal gehen Magenschmerzen auch mit anderen Beschwerden wie Aufstoßen, Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen einher.
Die meisten Menschen ordnen einen Schmerz, der im Oberbauch links bis mittig auftritt, dem Magen zu. Doch nicht immer entstehen diese als Magenschmerzen empfundenen Beschwerden tatsächlich im Magen. Stattdessen können sie auch von anderen Organen, wie dem Darm, der Bauchspeicheldrüse oder dem Herzen herrühren.
Was sind Magenkrämpfe?
Magenkrämpfe sind im Grunde nichts weiter als starke Magenschmerzen, die plötzlich und oft auch in kurzen Abständen hintereinander auftreten. Häufig treten Magenkrämpfe – wie sonstige Magenschmerzen auch – zusammen mit anderen Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen oder Durchfall auf. Magenkrämpfe können ganz verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel einen Magen-Darm-Infekt oder auch Stress.
Je nach Ursache können bereits einfache Maßnahmen Magenschmerzen oder Magenkrämpfe lindern. Häufig hilft zum Beispiel schon ein wenig Wärme oder ein Kräutertee gegen die Gastralgie. Vor allem Pfefferminz-, Melissen- oder Kamillentee sind hier zu empfehlen.
Treten die Beschwerden im Zusammenhang mit einem Reizmagen (funktionelle Dyspepsie) auf, kann ein gestörter Bewegungsablauf (Motilität) der Magen-Darm-Muskeln dafür verantwortlich sein. In diesen Fällen können Kombinationspräparate aus verschiedenen Heilpflanzenextrakten helfen.
Ist zu viel Magensäure die Ursache der Magenschmerzen, können säurebindende Medikamente (Antazida) sinnvoll sein – oder auch eine Änderung der Essgewohnheiten. Zu fettes oder scharfes Essen etwa fördert die Magensäureproduktion. An zu viel Magensäure können jedoch auch Alkohol und Zigaretten schuld sein.
Treten die Magenschmerzen oder Magenkrämpfe über einen längeren Zeitraum auf oder auch mehrmals in der Woche, ist es ratsam, die Beschwerden ärztlich abklären zu lassen. Ebenso, wenn weitere Symptome hinzukommen sollten, wie zum Beispiel Fieber oder ein allgemeines Krankheitsgefühl.
Hängen die Magenschmerzen mit zu viel Stress zusammen, ist es auf lange Sicht sinnvoll, regelmäßig Entspannungsübungen zu praktizieren. Entspannungsmethoden wie das autogene Training oder die progressive Muskelentspannung sind bei Gastralgie empfehlenswert.
Weiterlesen: Magenschmerzen (Gastralgie): Ursachen
Erfahren Sie im Überblick mehr über Magen-Darm-Erkrankungen und welche Beschwerden sie versursachen können. mehr ...
Sudoku spielen fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit und hilft Ihnen, Ihr Gedächtnis spielerisch zu trainieren. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.