Sie befinden sich hier:

Startseite > Krankheiten > Magen-Darm-Erkrankungen > Durchfall > Therapie

Durchfall (Diarrhö)

Durchfall: Therapie

Stand: 31. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Zunächst ist es bei der Durchfall-Therapie wichtig, den Flüssigkeits- und Mineralstoffverlust auszugleichen. Am besten durch Getränke wie Mineralwasser oder Kräutertees. Ist der Durchfall (Diarrhö) sehr stark, reicht es als Therapie jedoch oft nicht aus, nur Mineralwasser zu trinken. Kann man das Getränk nicht lange bei sich behalten, ist es oft eher ratsam, dem Körper Flüssigkeit und Elektrolyte als Infusion über die Vene zuzuführen.

Medikamente gegen Durchfall (z.B. Loperamid) reduzieren die übermäßigen Darmbewegungen auf ein normales Maß. Eine über zwei Tage hinausgehende Behandlung mit Loperamid sollte jedoch nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Bei Bauchkrämpfen helfen krampflösende Mittel (z.B. N-Butylscopolamin oder eine Wirkstoffkombination aus Loperamid und Simeticon).

Wenn eine Darmerkrankung – wie der chronisch-entzündliche Morbus Crohn oder Darmtumoren – den Durchfall auslöst, ist eine gezielte Behandlung dieser Grunderkrankung notwendig.

Weiterlesen: Durchfall: Therapie – Durchfall – welche Hausmittel helfen?

Das könnte Sie auch interessieren

Magen-Darm-Erkrankungen

Magen-Darm-Erkrankungen

Erfahren Sie im Überblick mehr über Magen-Darm-Erkrankungen und welche Beschwerden sie versursachen können. mehr ...

Weitere Themen:

Am häufigsten gelesen

Leben mit Krebs

Leben mit Krebs

Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...

Weitere Themen:

PartnerangeboteAnzeige

Disclaimer:

© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.