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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 17. Februar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Die für ein Lymphom im Gehirn (zerebrales Lymphom) verantwortlichen Ursachen sind nicht bekannt: Der Auslöser für die zugrunde liegende Entartung weißer Blutkörperchen und die nachfolgende Entwicklung von Geschwülsten im Gehirn ist noch unentdeckt.
Bei einem gesunden Immunsystem ist das Risiko, ein primäres Lymphom im Gehirn zu entwickeln, gering. Menschen mit einer gestörten oder geschwächten Immunabwehr des Körpers (z.B. infolge einer Organtransplantation, einer HIV-Infektion im weit fortgeschrittenen Stadium oder einer angeborener Störung des Immunsystems) sind eher von einem Hirnlymphom betroffen: Bei etwa einem Prozent der Menschen mit AIDS tritt ein primäres zerebrales Lymphom auf. Je kürzer die Grunderkrankung besteht, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, ein Lymphom im Gehirn zu bekommen.
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