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LungenödemLungenödem: Ursachen(Stand: 31. Oktober 2009) Bei einem Lungenödem ist die Ursache eine Störung der Druckverhältnisse in der Lunge. Gewöhnlich befindet sich in der Lunge ein Gleichgewicht zwischen hydrostatischem und onkotischem Druck. Der hydrostatische Druck, mit dem das Blut durch die Kapillaren fließt, sorgt dafür, das Flüssigkeit aus den Gefäßen austreten kann. Der onkotische Druck hingegen entsteht durch Eiweiße im Blut und setzt sich dem Flüssigkeitsverlust im kapillarumgebenden Raum ausreichend entgegen. Dadurch tritt nur wenig Flüssigkeit ins Zwischengewebe der Lunge aus. Störungen in der Form eines Lungenödems entstehen meist dann, wenn der hydrostatische Druck ansteigt oder der onkotische nachlässt. Flüssigkeit kann ungehindert aus den Kapillaren austreten und sich im Lungengewebe oder sogar in den Lungenbläschen (Alveolen) sammeln. Bei einer Ansammlung von mehr als zwei Litern kann die Lunge nicht mehr effizient arbeiten, ihre Funktion wird eingeschränkt. Lungenödeme können verschiedene Ursachen haben und werden in kardiogene (vom Herzen kommende) und nicht-kardiogene Herkunft unterschieden. Diese Unterteilung resultiert hauptsächlich aus der Tatsache, dass Herzprobleme die häufigste Ursache des Lungenödems darstellen. Weiterlesen: Lungenödem: Ursachen – Kardiogenes Lungenödem Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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