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Lungenödem: Therapie

Stand: 11. Januar 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim akuten Lungenödem ist eine intensive medizinische Therapie notwendig. In jedem Fall sollten Betroffene den Oberkörper hoch und die Beine tief lagern. Sauerstoff (O2) über eine Nasensonde oder eine Gesichtsmaske kann die normale Atmung dabei unterstützen. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung ist manchmal eine Überdruckbeatmung nötig.

Die weitere Lungenödem-Therapie orientiert sich an der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer Linksherzinsuffizienz erhalten Betroffene mit einer Spritze in die Blutgefäße herzanregende und harntreibende Medikamente. Ist das Lungenödem aufgrund von Giftstoffen entstanden (sog. toxisches Ödem), sind Glukokortikoide nötig, welche der Betroffene einatmet (inhaliert) oder – in schwereren Fällen – über eine Vene verabreicht bekommt. Bei Unruhe, Angst und Schmerzen infolge eines Lungenödems sind Diazepam und Morphine geeignete Medikamente.

Auch die langfristige Lungenödem-Therapie richtet sich nach der Ursache. Chronische Leiden, beispielsweise eine Herz- oder Niereninsuffizienz, erfordern eine adäquate Behandlung. Bei einem durch Nierenerkrankungen – also Überwässerung – hervorgerufenen Lungenödem muss das Blut gereinigt werden, zum Beispiel durch Dialyse.

Weiterlesen: Lungenödem: Verlauf

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