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Lungenödem: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. Oktober 2014)

Beim akuten Lungenödem ist eine intensive medizinische Therapie notwendig. In jedem Fall sollten Betroffene den Oberkörper hoch und die Beine tief lagern. Sauerstoff (O2) über eine Nasensonde oder eine Gesichtsmaske kann die normale Atmung dabei unterstützen. Im fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung ist manchmal eine Überdruckbeatmung nötig.

Die weitere Lungenödem-Therapie orientiert sich an der zugrunde liegenden Ursache. Bei einer Linksherzinsuffizienz erhalten Betroffene mit einer Spritze in die Blutgefäße (Injektion) herzanregende und harntreibende Medikamente. Ist das Lungenödem aufgrund von Giftstoffen entstanden (sog. toxisches Ödem), sind "Kortison"-ähnliche Wirkstoffe (sog. Glukokortikoide) nötig, welche der Betroffene einatmet (inhaliert) oder – in schwereren Fällen – auch als Injektion in die Vene verabreicht bekommt. Bei Unruhe, Angst und Schmerzen infolge eines Lungenödems sind Diazepam und Morphine geeignete Medikamente.

Auch die langfristige Lungenödem-Therapie richtet sich nach der Ursache. Chronische Leiden, beispielsweise eine Herz- oder Niereninsuffizienz, erfordern eine geeignete Behandlung. Bei einem durch Nierenerkrankungen – also Überwässerung – hervorgerufenen Lungenödem muss das Blut gereinigt werden, zum Beispiel durch Dialyse ("Blutwäsche").






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