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Lungenfibrose

(Stand: 30. Mai 2010)

Viele chronische Lungenkrankheiten sind im Endstadium mit einer Lungenfibrose verbunden. Dies bedeutet: Das Bindegewebe des Lungengewebes vermehrt sich und führt so zu dessen Vernarbung. Ein solches bindegewebig verändertes Lungengewebe ist immer weniger dehnbar.

Der mit einer Lungenfibrose einhergehende Verlust der Dehnbarkeit der Lunge äußert sich in erster Linie durch zunehmende Atemnot. Der hierfür verantwortliche bindegewebige Umbau lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

Die Diagnose einer Lungenfibrose erfolgt unter anderem anhand einer klinischen Untersuchung, durch eine Lungenfunktionsprüfung sowie durch bildgebende Verfahren (Röntgen, CT). Eindeutig sind Lungenfibrosen aber nur mithilfe einer Gewebeprobe (Biopsie) feststellbar. Zur Therapie der Lungenfibrose kommen vorwiegend Kortisonpräparate sowie Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (sog. Immunsuppressiva) zum Einsatz. Die Prognose der Lungenfibrose ist uneinheitlich und reicht von einer Lebenserwartung von wenigen Jahren bis zu einer uneingeschränkten Überlebenszeit.

Weiterlesen: Lungenfibrose: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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