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Lungenfibrose: Verlauf

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. November 2014)

Bei einer Lungenfibrose hängt der Verlauf von der Ursache und den Möglichkeiten ihrer Behandlung ab: Wenn es gelingt, die Grunderkrankung erfolgreich zu behandeln beziehungsweise die Auslöser zu vermeiden, lässt sich so in der Regel das Fortschreiten der Lungenfibrose verhindern oder zumindest verlangsamen.

Es ist allerdings nicht möglich, die Lungenfibrose zu heilen: Hat ein bindegewebiger Umbau des Lungengewebes einmal stattgefunden, bleibt er trotz Behandlung dauerhaft bestehen.

Prognose

Bei Lungenfibrose ist eine allgemeine Prognose schwierig, da der Verlauf und somit das Krankheitsbild nicht einheitlich sind. In einigen Fällen wirkt sich die Lungenfibrose nicht oder kaum auf die Lebenserwartung aus. In anderen Fällen wiederum schreitet die Fibrose der Lunge sehr schnell voran.

Die ohne erkennbare Ursache auftretende (d.h. idiopathische) Lungenfibrose hat eine eher schlechte Prognose.

Komplikationen

Schreitet die Lungenfibrose weiter fort, können neben den typischen Symptomen Komplikationen auftreten. So kommt es beispielsweise infolge des erhöhten Widerstands im Lungenkreislauf zu Veränderungen am Herzen: Durch die entstandene Drucksteigerung im Lungenkreislauf (pulmonaler Hochdruck) entwickelt sich mit der Zeit eine Rechtsherzinsuffizienz (sog. Cor pulmonale). Das rechte Herz muss gegen einen hohen Druck Blut in die Lunge pumpen. Nach einer Weile kann es die Arbeit nicht mehr bewältigen.






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