Startseite > Krankheiten > Lungenfibrose > Therapie
Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Lungenfibrose zielt die Therapie darauf ab, den bindegewebigen Umbau des Lungengewebes zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen und so ein Fortschreiten der Fibrose zu verhindern. Rückgängig zu machen sind die bestehenden Umbauvorgänge der Lunge nicht mehr. Welche Maßnahmen bei einer Lungenfibrose im Einzelfall zur Behandlung geeignet sind, hängt von den ursächlichen Grunderkrankungen ab. Sind beispielsweise Schadstoffe (Noxen) für Ihre Lungenfibrose verantwortlich, meiden Sie diese Schadstoffe am besten sofort.
Zur Lungenfibrose-Therapie können auch Medikamente zu Einsatz kommen: So können zum Beispiel Kortisonpräparate und Immunsuppressiva (wie Cyclophosphamid oder Azathioprin), die das Immunsystem und die Aktivität der Bindegewebszellen hemmen, eine Lungenfibrose manchmal stoppen beziehungsweise in ihrem Verlauf verzögern. Häufig ist eine begleitende Behandlung mit Sauerstoff nötig.
Wenn die Lungenfibrose stark ausgeprägt und nicht mehr medikamentös zu behandeln ist und gleichzeitig keine ausreichende Lungenfunktion mehr besteht, kann zur Therapie eine Lungentransplantation erforderlich sein.
Weiterlesen: Lungenfibrose: Verlauf
Erfahren Sie im Überblick mehr rund um das Thema Atemwegserkrankungen von A-Z. mehr ...
Im Themenspecial finden Betroffene und Angehörige Informationen zu modernen Therapieformen sowie zur aktuellen Krebsforschung. mehr ...
Wir erfüllen die afgis-Transparenzkriterien. Das afgis-Logo steht für hochwertige Gesundheits-informationen.
Wir befolgen den HONcode-Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.
Onmeda zählt zu den zertifizierten Gesundheitswebseiten nach den Medisuch-Kriterien.
© 2013 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten.