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Lungenfibrose: Therapie

Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Lungenfibrose zielt die Therapie darauf ab, den bindegewebigen Umbau des Lungengewebes zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen und so ein Fortschreiten der Fibrose zu verhindern. Rückgängig zu machen sind die bestehenden Umbauvorgänge der Lunge nicht mehr. Welche Maßnahmen bei einer Lungenfibrose im Einzelfall zur Behandlung geeignet sind, hängt von den ursächlichen Grunderkrankungen ab. Sind beispielsweise Schadstoffe (Noxen) für Ihre Lungenfibrose verantwortlich, meiden Sie diese Schadstoffe am besten sofort.

Zur Lungenfibrose-Therapie können auch Medikamente zu Einsatz kommen: So können zum Beispiel Kortisonpräparate und Immunsuppressiva (wie Cyclophosphamid oder Azathioprin), die das Immunsystem und die Aktivität der Bindegewebszellen hemmen, eine Lungenfibrose manchmal stoppen beziehungsweise in ihrem Verlauf verzögern. Häufig ist eine begleitende Behandlung mit Sauerstoff nötig.

Wenn die Lungenfibrose stark ausgeprägt und nicht mehr medikamentös zu behandeln ist und gleichzeitig keine ausreichende Lungenfunktion mehr besteht, kann zur Therapie eine Lungentransplantation erforderlich sein.

Weiterlesen: Lungenfibrose: Verlauf

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