Startseite > Krankheiten > Lungenfibrose > Diagnose
Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Bei einer Lungenfibrose können zur Diagnose unter Umständen bildgebende Verfahren beitragen: Wenn dabei eine Röntgenuntersuchung oder eine durch besonders gute Bildauflösung gekennzeichnete Computertomographie (sog. High Resolution CT, kurz HR-CT) der Lunge zum Einsatz kommt, sind bei einer Lungenfibrose vorwiegend streifige Verdichtungen des Lungengewebes sichtbar. Die Luftröhre (Trachea) und die großen Bronchien können durch die narbigen Veränderungen verzogen sein. Die infolge der Lungenfibrose entstandenen Veränderungen im Röntgenbild bezeichnet man auch als Wabenlunge. Röntgenologische Veränderungen lassen jedoch keinen Rückschluss auf das Ausmaß von Lungenfibrosen zu, sie können gelegentlich sogar ganz fehlen.
Bei einer Lungenfibrose ist für die sichere Diagnose eine Bronchoskopie unerlässlich: Hierbei führt der Arzt den Betroffenen unter Narkose ein kleines Mikroskop in die Lunge ein, wobei er das Lungengewebe samt seinen Veränderungen beurteilt. Um die Diagnose zu sichern, entnimmt er gleichzeitig eine Gewebeprobe zur anschließenden feingeweblichen Untersuchung (Biopsie).
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