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Lungenentzündung (Pneumonie): Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. September 2014)

Was Sie selbst tun können

Wenn Sie eine Lungenentzündung (Pneumonie) haben, gibt es neben der ärztlichen Therapie einiges, was Sie selbst tun können: So ist es empfehlenswert, sich möglichst zu schonen und im Bett auszuruhen. Außerdem ist es bei Lungenentzündungen wichtig, viel zu trinken – am besten Wasser, Fruchtschorle und Kräutertees.

Zudem können Ihnen bei einer Lungenentzündung spezielle Atemübungen helfen, das Ein- und Ausatmen zu erleichtern. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt: Er kann Ihnen Atemübungen zeigen, die sie selbst zur Therapie regelmäßig durchführen können.

Was der Arzt tun kann – Therapie durch Medikamente

Neben den selbst ergriffenen Maßnahmen ist bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) für eine erfolgreiche Therapie einiges nötig, was nur der Arzt tun kann. Manchmal muss der Betroffene auch im Krankenhaus behandelt werden. In der Regel kommt gegen die Lungenentzündung eine Behandlung durch verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz, um die Beschwerden zu beseitigen. Je nachdem, welcher Krankheitserreger für die Entzündung verantwortlich ist, setzt der Arzt folgende Arzneimittel ein:

Sind Viren für Ihre Lungenentzündung verantwortlich, können Medikamente den Verlauf der Erkrankung in der Regel nicht beeinflussen. Die Therapie zielt in dem Fall darauf ab, mögliche Komplikationen der Pneumonie zu vermeiden.

Man sieht eine Hand mit Tabletten und ein Glas Wasser.

Bei einer bakteriellen Pneumonie helfen Antibiotika.

Die meisten Lungenentzündungen entstehen durch Bakterien. Wenn Sie zum Beispiel eine typische Pneumokokken-Pneumonie haben, verspricht eine Therapie mit dem Wirkstoff Penicillin gute Ergebnisse, so zum Beispiel Amoxicillin. Ist eine Lungenentzündung auf andere bakterielle Auslöser – wie Mykoplasmen, Legionellen oder Chlamydien – zurückzuführen, kommen zur Behandlung meist Makrolid-Antibiotika zum Einsatz.

Oft ist es bei einer Pneumonie allerdings notwendig, eine Therapie zu beginnen, bevor der Erreger bekannt ist – dies soll mögliche Komplikationen vermeiden. In diesem Fall erhalten Sie zunächst ein sogenanntes Breitspektrum-Antibiotikum, das gegen viele mögliche Keime wirkt. Sobald der Erreger der Lungenentzündung feststeht, stellt der Arzt die Behandlung in der Regel auf ein gezielter wirkendes Medikament um.

In einigen Fällen kann es bei einer Lungenentzündung zu schwerer Atemnot kommen, die zur Behandlung eine Sauerstoffgabe erforderlich macht. Führt die Pneumonie zu akutem Lungenversagen, kann eine Beatmung notwendig sein.






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