Lungenentzündung (Pneumonie)

Lungenentzündung (Pneumonie): Diagnose

Stand: 31. Dezember 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Ärztin betrachtet Röntgenbild der Lunge.
Auf dem Röntgenbild sieht die Ärztin mögliche Entzündungszeichen.

Die bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) vorliegenden Beschwerden liefern erste Hinweise auf die richtige Diagnose. Bei der körperlichen Untersuchung hört der Arzt vor allem Lunge und Herz ab, denn bestimmte Geräusche können auf eine Lungenentzündung hinweisen.

Bei Verdacht auf eine Lungenentzündung kommen zur weiteren Diagnose folgende Untersuchungsmethoden zum Einsatz:

Röntgenuntersuchung: Liegen Hinweise auf eine Lungenentzündung vor, röntgt der Arzt die Lunge. Auf dem Röntgenbild sind mögliche Entzündungszeichen als "Verschattungen" zu sehen, die auf Entstehungsort und mögliche Ursachen der Pneumonie hindeuten können.

Laboruntersuchungen: Sie dienen bei Verdacht auf eine Lungenentzündung dazu, im Blut und Speichel Krankheitserreger wie zum Beispiel Bakterien, Viren oder Pilze nachzuweisen.

Blutbild: Es kann zur Diagnose einer Lungenentzündung beitragen, indem es darauf hinweist, ob eine Entzündung im Körper vorliegt. Außerdem lassen sich anhand bestimmter Blutwerte Rückschlüsse auf die Art der Erreger ziehen: Lösen beispielsweise Bakterien eine Lungenentzündung aus, ist in der Regel die Anzahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten) auffällig erhöht – wohingegen bei Viren die Konzentration der Leukozyten nicht ansteigt, sondern eventuell sogar etwas abfällt.

Weiterlesen: Lungenentzündung (Pneumonie): Therapie

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