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Lungenemphysem

Lungenemphysem: Therapie

Stand: 12. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bereits eingetretene Veränderungen des Lungengewebes aufgrund eines Lungenemphysems sind endgültig – die Therapie beschränkt sich also darauf, das Fortschreiten der Erkrankung zu verzögern und die noch vorhandenen Reserven bestmöglich zu nutzen.

Beim Lungenemphysem ist es ein wesentlicher Teil der Therapie, keine krankmachenden Substanzen einzuatmen. Das Rauchen aufzugeben, ist dabei ein wichtiger Schritt. Daneben müssen Infekte der Luftwege früh und konsequent behandelt werden. Außerdem können die Betroffenen ihre Atemmuskulatur mithilfe von Physiotherapie stärken.

Patienten, bei denen ein angeborener Enzymmangel das Lungenemphysem verursacht, können zur Therapie seit einiger Zeit auf den humanen Alpha-1- Proteinase-Inhibitor (Alpha-1-Antitrypsin) zurückgreifen, um den Mangel auszugleichen. Sie erhalten das Enzym dann zum Beispiel einmal pro Woche über eine Infusion in eine Vene.

In machen Fällen ist es ratsam, große Emphysemblasen operativ zu entfernen.

In fortgeschrittenen Fällen des Lungenemphysems ist eine ständige zusätzliche Sauerstoffzufuhr notwendig. Bei Erkrankten in einem sehr weit fortgeschrittenen Erkrankungsstadium des Lungenemphysems bleibt als einzige Therapie-Möglichkeit nur eine Lungentransplantation.

Weiterlesen: Lungenemphysem: Verlauf

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