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Stand: 9. März 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eine Lungenembolie während der Schwangerschaft und im Wochenbett zählt zu den häufigsten Todesursachen in dieser Phase. Daher gilt es, jedem Verdacht auf Lungenembolie sofort und umfassend nachzugehen. Es ist mitunter schwierig, während einer Schwangerschaft eine klare Diagnose zu stellen. Für die Diagnose der Lungenembolie gängige Verfahren wie Röntgen und Computertomographie (CT) gehen mit einer Strahlenbelastung einher und können dem Kind schaden. Sie sollten daher nur in Notfällen zum Einsatz kommen. Hinzu kommt, dass eine Thrombose in der Schwangerschaft oft nur unklare und zudem unzuverlässige Symptome zeigt. Die klinische Untersuchung ist daher vielfach nicht sehr aussagekräftig.
Welche Untersuchungen infrage kommen, muss der Arzt für jede Frau individuell entscheiden. Um eine Thrombose zu entdecken, eignet sich die Ultraschalluntersuchung der Beinvenen besonders, da sie zu keinen Nebenwirkungen bei Frau oder Kind führt. Auch eine Darstellung der Lungengefäße mit Hilfe der Magnetresonanztomographie (MRT) bietet sich an. Die Technik heißt MR-Angiographie.
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