Lissenzephalie: Symptome

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (22. Januar 2016)

Die mit einer Lissenzephalie verbundenen Symptome können sehr unterschiedlich sein – je nachdem, wie ausgeprägt die Gehirnfehlbildung ist. Praktisch alle Kinder mit Lissenzephalie haben jedoch eins gemeinsam: Sie bleiben auf der Entwicklungsstufe eines Säuglings beziehungsweise Kleinkinds stehen. In den meisten Fällen sprechen und laufen die betroffenen Kinder nicht und müssen ihr Leben lang gefüttert werden.

Häufig verursacht eine Lissenzephalie als weitere Symptome Hörstörungen und Sehstörungen sowie epileptische Anfälle. Da beim Füttern oft Nahrungsbestandteile in die Atemwege gelangen, kommt es auch häufig zu Lungenentzündungen. Einige Neugeborene mit Lissenzephalie haben außerdem einen Wasserkopf (Hydrocephalus).

Oft ist die Lissenzephalie Teil eines Syndroms – es treten also zusätzliche Symptome auf. Welche das sind, hängt davon ab, welches Syndrom das Kind hat: Eine Lissenzephalie kann unter anderem als

vorliegen. Bei Letzterem hat das Kind beispielsweise ein niedriges Geburtsgewicht und eine auffällige Gesichtsform mit kurzer, nach oben gerichteter Nase.


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