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Lippenherpes (Herpes labialis)

Lippenherpes (Herpes labialis): Diagnose

Stand: 30. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Lippenherpes (Herpes labialis) erfolgt die Diagnose anhand der Krankengeschichte (Anamnese) und der typischen Beschwerden: Entzündliche Bläschen mit eitrigen, verkrusteten Belägen an den Schleimhäuten im Bereich von Lippen und Nase etwa weisen deutlich auf einen Lippenherpes hin. In einigen Fällen sind bei einem Lippenherpes außerdem geschwollene Lymphknoten feststellbar. Ob das Herpes-simplex-Virus Typ 1 oder das Herpes-simplex-Virus Typ 2 den Herpes labialis verursacht hat, lässt sich anhand der äußeren Symptome jedoch nicht herausfinden.

Sichern lässt sich die Diagnose durch den Erregernachweis in einer Blutprobe: Bei einer Infektion mit den für Lippenherpes verantwortlichen Herpesviren (überwiegend Herpes-simplex-Viren vom Typ 1) bilden die Betroffenen entsprechende Antikörper. Diese sind im Blut nachweisbar. Der Nachweis des Herpes-simplex-Virus vom Typ 1 ist jedoch kein Hinweis auf eine therapiebedürftige Infektion.

Weiterlesen: Lippenherpes (Herpes labialis): Therapie

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