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Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cheilognathopalatoschisis)

Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cheilognathopalatoschisis): Diagnose

Stand: 7. November 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Bei einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cheilognathopalatoschisis) gelingt die Diagnose anhand des typischen Erscheinungsbilds der Fehlbildung: Eine Lippenspalte ist bei Neugeborenen schon äußerlich zu erkennen. Um eine Spaltbildung ohne Beteiligung der Lippen zu diagnostizieren, ist es dagegen erforderlich, die Mundhöhle des Babys genauer zu untersuchen.

Liegt in der Familie bereits eine Spaltbildung wie die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte vor, besteht in einem gewissen Prozentsatz die Wahrscheinlichkeit, dass diese erneut auftritt. Daher kommt in solchen Fällen der Pränataldiagnostik eine große Bedeutung zu: Die Diagnose einer Lippenspalte ist auch schon vor der Geburt im Ultraschall (Sonographie) ab der 18. bis 20. Schwangerschaftswoche möglich (Voraussetzung ist allerdings, dass sich das Kind während der Untersuchung in einer geeigneten Position befindet). Ist eine Spaltbildung im Rahmen der Pränataldiagnostik zu erkennen, bietet dieses Wissen den Eltern die Chance, sich umfassend über Lippen-Kiefer-Gaumenspalten zu informieren und sich damit auseinanderzusetzen.

Weiterlesen: Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cheilognathopalatoschisis): Therapie

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