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Lipom

Lipom: Definition

Stand: 23. Juli 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Unter einem Lipom versteht man laut Definition weiche oder prallelastische Knoten, die unter der Haut liegen. Die darüberliegende Haut ist intakt und unauffällig. Die Größe der Knoten ist variabel und kann von Linsengröße bis zu Handtellergröße schwanken.

Unter dem Mikroskop betrachtet lässt sich bei einem Lipom eine gutartige Wucherung der Fettzellen im Unterhautfettgewebe erkennen. Die Fettgeschwulste sind dabei von einer dünnen Membran aus Bindegewebe umgeben.

In äußerst seltenen Fällen kann eine Geschwulst aus Fettgewebe bösartig sein (Liposarkom).

Am häufigsten treten Lipome im Alter von 20 bis 25 Jahren auf, wachsen dann sehr langsam und werden über die Jahre zahlreicher. Treten viele Lipome nebeneinander auf, spricht man von einer Lipomatose.

Weiterlesen: Lipom: Ursachen

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