Startseite > Krankheiten > Leukämie (Blutkrebs) > Diagnose
Stand: 15. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
| Bei einer Leukämie (Blutkrebs) stellt der Arzt die Diagnose mithilfe einer Blutbild-Untersuchung. |
Zu dieser Blutuntersuchung gehört ein sogenanntes Differenzialblutbild. Dabei untersucht man die Blutzellbestandteile unter anderem unter dem Mikroskop und zählt die verschiedenen Blutzellen. Im Differenzialblutbild lassen sich die Anteile der unterschiedlichen Blutzellarten sowie die Reifungsstadien der weißen und roten Blutkörperchen feststellen. Ist die Zahl der weißen und roten Blutkörperchen und der Blutplättchen normal, ist eine Leukämie sehr unwahrscheinlich.
Die verschiedenen Formen von Blutkrebs zeigen jeweils ein typisches Blutbild beziehungsweise Differenzialblutbild. Dies und die typischen Beschwerden erhärten den Leukämie-Verdacht – die Diagnose sichert der Arzt letztlich durch eine Knochenmarkbiopsie. Dabei entnimmt er unter örtlicher Betäubung eine Knochenmarksprobe aus dem Hüftknochen oder dem Brustbein. Bei einer Leukämie findet man in der Probe sehr viele unreife Blutzellen.
Mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Röntgen, einer Computertomographie (CT) oder Ultraschall kann der Arzt zudem krebsbefallene Lymphknoten aufspüren.
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