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Lesch-Nyhan-Syndrom

Lesch-Nyhan-Syndrom: Vorbeugen

Stand: 18. Januar 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Da das Lesch-Nyhan-Syndrom eine Erbkrankheit ist, können Sie seiner Entstehung bei Vorliegen der entsprechenden Erbmerkmale nicht vorbeugen. Vorbeugende Maßnahmen beschränken sich darauf, das Lesch-Nyhan-Syndrom frühzeitig zu diagnostizieren und durch entsprechende Maßnahmen möglichen Folgen der Stoffwechselstörung entgegenzuwirken: Durch eine früh einsetzende und angemessene Behandlung lässt sich der weitere Verlauf des Lesch-Nyhan-Syndroms günstig beeinflussen. So ist es beispielsweise durch Maßnahmen zur Senkung der hohen Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie) möglich, das beim Lesch-Nyhan-Syndrom fortschreitende Nierenversagen zu stoppen. Zu diesen Maßnahmen gehören:

Wenn Sie schwanger sind und bei Ihrem ungeborenen Kind im Rahmen der Pränataldiagnostik ein Lesch-Nyhan-Syndrom feststellbar ist, haben Sie außerdem die Möglichkeit, die Schwangerschaft abzubrechen.

Weiterlesen: Lesch-Nyhan-Syndrom: Weitere Informationen

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