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Lepra: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda Redaktion (30. Juni 2014)

Die genauen Ursachen der Lepra sind unklar: Der Krankheit liegt zwar bekanntlich eine bakterielle Infektion zugrunde, doch nur die wenigsten Menschen (ca. 5%) können überhaupt Lepra bekommen. Viele tragen das ursächliche Bakterium in sich, ohne dass es sie krank macht. Die Fragen, warum dies so ist und wo sich das Reservoir des Lepra-Erregers außerhalb des Menschen befindet, sind noch zu klären.

Erreger

Der Verursacher der Lepra ist ein bestimmter Erreger namens Mycobacterium leprae: Dies ist ein säurefestes, stäbchenförmiges Bakterium, das sich nur innerhalb von Zellen vermehren kann. Am besten wächst Mycobacterium leprae bei einer Temperatur von 33 Grad Celsius.

Bei Ausbruch der Lepra zerstört der Erreger die Haut und die Schleimhäute. Außerdem befällt der Lepra-Erreger die Nervenzellen an Händen und Füßen, worin die bei Lepra häufigen Verstümmelungen und Behinderungen ihre Ursachen haben: Durch die angegriffenen Nervenzellen haben Leprakranke einen eingeschränkten Tastsinn, sodass sie sich schnell Verbrennungen und Verletzungen an Händen und Füßen zuziehen. Die weiteren Begleiterscheinungen der Erkrankung reichen von Hautverfärbungen über Lähmungserscheinungen bis hin zu einem Befall der inneren Organe und der Knochen.






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