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Lepra: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda Redaktion (15. Januar 2013)

Die genauen Lepra-Ursachen sind unklar: Der Krankheit liegt zwar bekanntlich eine bakterielle Infektion zugrunde, doch nur die wenigsten Menschen (ca. 5%) können überhaupt Lepra bekommen: Viele tragen das ursächliche Bakterium in sich, ohne dass es sie krank macht. Die Fragen, warum dies so ist und wo sich das Reservoir des Lepra-Erregers außerhalb des Menschen befindet, sind noch zu klären.

Erreger

Die Lepra hat ihre Ursachen in einem bestimmten Erreger namens Mycobacterium leprae: Dies ist ein säurefestes, stäbchenförmiges Bakterium, das sich nur innerhalb von Zellen vermehren kann. Am besten wächst Mycobacterium leprae bei einer Temperatur von 33 Grad Celsius.

Bei Ausbruch der Lepra zerstört der Erreger die Haut und die Schleimhäute. Außerdem befällt der Lepra-Erreger die Nervenzellen der Extremitäten, worin die bei Lepra häufigen Verstümmelungen und Behinderungen ihre Ursachen haben: Durch den Befall ihrer Nervenzellen haben Leprakranke einen eingeschränkten Tastsinn, sodass sie sich schnell Verbrennungen und Verletzungen an Händen und Füßen zuziehen. Die weiteren Begleiterscheinungen der Infektion reichen von Hautverfärbungen über Lähmungserscheinungen bis in zu einem Befall der inneren Organe und der Knochen.






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