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Legionärskrankheit (Legionellose)Legionärskrankheit (Legionellose): TherapieStand: 23. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei der Legionärskrankheit (Legionellose) sollte eine Therapie möglichst frühzeitig erfolgen – bestenfalls schon beim Verdacht auf eine Infektion. Der Arzt verabreicht über einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen, bei abwehrgeschwächten Personen über drei Wochen, Antibiotika gegeben. Sehr gut bewährt hat sich dabei unter anderem Erythromycin. Bei einem schweren Legionellose-Verlauf kann der Arzt zusätzlich Rifampicin verordnen. Sogenannte Makrolidantibiotika (z.B. Azithromycin, Clarithromycin) und Fluorchinolone (z.B. Ciprofloxacin, Moxifloxacin) zeigen in Studien eine schnellere und bessere Wirkung. Ihr Einsatz wird besonders bei Erkrankten mit einem geschwächten Immunsystem empfohlen. Auch hier beträgt die Therapiedauer in der Regel drei Wochen. Penicillin ist gegen den Erreger der Legionärskrankheit (Legionella pneumophila) unwirksam. Neben der Bekämpfung des Erregers, also der ursächlichen Therapie, kann zusätzlich eine Behandlung der Symptome sinnvoll sein. Beim Pontiac-Fieber ist eine Therapie mit Antibiotika aufgrund des leichteren Verlaufs nicht notwendig. Es wird deshalb in der Regel nur eine Behandlung durchgeführt, welche die Beschwerden lindern soll. Weiterlesen: Legionärskrankheit (Legionellose): Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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