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Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS)Rechtschreibschwäche (Agraphie)Stand: 12. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Die bei Legasthenie (Lese-Rechtschreib-Schwäche, LRS) typischen Leseprobleme beeinträchtigen meist auch die Rechtschreibung. Während die Symptome der Leseschwäche in der Regel mit zunehmendem Alter abnehmen, ist die Rechtschreibschwäche (Agraphie) für die meisten Legastheniker das größere Problem. Die bei einer Legasthenie bestehende Rechtschreibschwäche äußert sich nicht durch kennzeichnende Symptome – man kann sie also nicht durch eine bestimmte Art von Fehlern erkennen. Wichtig ist also nicht, welche Art von Rechtschreibfehlern Legastheniker machen, sondern wie oft diese Fehler auftreten. Jedoch sind bei einer Legasthenie folgende Probleme beim Schreiben häufig:
Eine Legasthenie fällt vor allem bei Diktaten und Aufsätzen auf, da sich hier die Symptome der Rechtschreibschwäche deutlich zeigen. Das Abschreiben eines Texts kann trotz Legasthenie fehlerlos gelingen. Außerdem können die betroffenen Kinder die Wörter korrekt aussprechen und trotzdem falsch schreiben. Doch Legastheniker haben oft schon im Vorschulalter Schwierigkeiten, das Alphabet aufzusagen, Buchstaben zu benennen, Laute zu unterscheiden und Wortreime zu bilden. Weiterlesen: Legasthenie: Symptome – Beispiel für Rechtschreibstörungen bei einer Legasthenie Das könnte Sie auch interessieren
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