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Leberzirrhose

Leberzirrhose: Diagnose

Stand: 21. Oktober 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Besteht der Verdacht auf eine Leberzirrhose, klärt der Arzt bei der Diagnose stets auch die zugrunde liegende Erkrankung ab. In einigen Fällen ist es jedoch schwierig, den Auslöser für den krankhaften Zustand der Leber zu finden.

Eine Leberzirrhose, die durch Alkoholmissbrauch, Medikamente oder giftige Stoffen (z.B. Chemikalien) entstanden ist, kann der Arzt meist bereits anhand der Angaben zur Vorgeschichte der Beschwerden diagnostizieren. Daneben kommen laborchemische Untersuchungen zum Einsatz, um eine Leberzirrhose festzustellen. Auch bildgebende Verfahren (z.B. zur Untersuchung des Blutflusses in der Leber) können hilfreich sein. Um die Diagnose zu sichern und die bei einer Leberzirrhose typischen Veränderungen aufzuzeigen, kann eine Leberbiopsie erforderlich sein: Hierbei punktiert der Arzt die Leber mit einer Nadel und gewinnt so eine Probe des Lebergewebes.

Wenn der Leberzirrhose eine chronische Virushepatitis zugrunde liegt, finden sich entsprechende Antikörper gegen diese Viren und sogenanntes aktives Virusmaterial im Blut. Um bei der Diagnose festzustellen, ob eine Hepatitis vorliegt, sind also Blutuntersuchungen geeignet.

Weiterlesen: Leberzirrhose: Therapie

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