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LeberzirrhoseLeberzirrhoseLeberzirrhose: Definition(Stand: 19. Mai 2009) Der Begriff Leberzirrhose beschreibt einen krankhaften Zustand der Leber, der durch eine zerstörte Gewebe- und Gefäßstruktur des Organs gekennzeichnet ist. Die Leber verhärtet sich zunehmend und schrumpft. Dabei verändert sich die ursprüngliche Struktur der Leber stetig und das Organ wandelt sich mit der Zeit immer mehr in narbiges Bindegewebe um. Dieser Zustand wird auch als Schrumpfleber bezeichnet. Die Veränderungen schränken die normalen Funktionen der Leber derart ein, dass es im weiteren Verlauf und mit zunehmender Verschlechterung zu teilweise lebensbedrohlichen Komplikationen kommen kann. Mediziner unterscheiden anhand des Aussehens der Leber drei Typen der Leberzirrhose: einen kleinknotigen, einen großknotigen und einen Mischtyp, der sowohl klein- als auch großknotige Anteile aufweist. Bei Alkoholmissbrauch entsteht meist die kleinknotige Form, bei einer Virushepatitis die großknotige oder gemischte Form. HäufigkeitVon 100.000 Menschen in Europa und in den USA entwickeln jährlich etwa 250 eine Leberzirrhose. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Weiterlesen: Leberzirrhose: Ursachen Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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