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Leberkrebs (Leberkarzinom)Leberkrebs (Leberkarzinom): VorbeugenStand: 29. März 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei Leberkrebs spielt beim Stichwort "Vorbeugen" die Leberzirrhose eine besondere Rolle: Indem Sie einer Leberzirrhose vorbeugen, schützen Sie sich auch vor Leberkrebs (Leberkarzinom), da bösartige Tumoren der Leber in den westlichen Industrienationen meist auf dem Boden einer Zirrhose entstehen. Das Risiko für eine häufige Ursache der Leberzirrhose, die Hepatitis B, lässt sich durch die Impfung gegen das Hepatitis-B-Virus senken. Gegen Hepatitis C gibt es bisher keine Impfung. Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin empfiehlt für alle Säuglinge beziehungsweise Kleinkinder eine Impfung gegen Hepatitis-B-Viren. Auch besonders gefährdeten Erwachsenen wie etwa medizinischem Personal, Drogenabhängigen und Personen mit häufig wechselnden Sexualpartnern empfiehlt das Institut die Impfung. Zudem sollten Angehörige von an Hepatitis-B Erkrankten die Gelegenheit wahrnehmen, sich durch eine Impfung zu schützen. Um die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass eine akute Leberentzündung in eine chronische Hepatitis übergeht, sollte sich jeder, der an einer Hepatitis B oder C erkrankt, rechtzeitig therapieren lassen. Unter Umständen verhindert man so einen langfristigen Verlauf der Erkrankung. Wenn Sie zu einer der Risikogruppen gehören, also zum Beispiel an einer Leberzirrhose leiden, sollten Sie sich mindestens alle sechs Monate untersuchen lassen. Der Arzt nimmt eine Ultraschalluntersuchung (Sonographie) vor und bestimmt Blutwerte wie den des Eiweißes Alpha-Fetoprotein (AFP). AFP gilt als Tumormarker für Leberkrebs – allerdings führt die Bestimmung nicht immer zu verlässlichen Ergebnissen. Ultraschall und Bestimmung der AFP-Werte dienen der Früherkennung von Leberkrebs und eröffnen die Chance, den Tumor rechtzeitig entdecken und im Anschluss erfolgreich therapieren und heilen zu können. Etwa die Hälfte aller Lebererkrankungen in Deutschland ist durch Alkoholkonsum verursacht. Alkoholismus kann zur sogenannten Fettleber-Hepatitis führen und erhöht dadurch das Risiko, dass eine Leberzirrhose entsteht, um ein Vielfaches. Keinen Alkohol zu trinken, ist dementsprechend eine wirksame Methode, einer Leberzirrhose und somit auch Leberkrebs vorzubeugen. Wenn Sie an der Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose) leiden, sollten Sie sich therapieren lassen, da auch sie einen Risikofaktor für Leberkrebs darstellt. Weiterlesen: Leberkrebs (Leberkarzinom): Weitere Informationen Das könnte Sie auch interessieren
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