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Lausbefall(Stand: 9. Juli 2008) Beim Lausbefall (Pediculosis) manifestieren sich bestimmte Lausarten in behaarten Körperregionen oder der Kleidung. Der Mensch kann von drei Lausarten befallen werden. Hierzu zählen die Kopflaus (Pediculus humanus capitis), die Körper- oder Kleiderlaus (Pediculus humanus corporis) sowie die Filz- oder Schamlaus (Phthirus pubis). Während sich die Kopflaus bevorzugt in Kindergärten und Schulen verbreitet und die Kleiderlaus vor allem bei obdachlosen Menschen, in Wohnheimen und Sammellagern auftritt, wird die Scham- oder Filzlaus im Wesentlichen durch Geschlechtsverkehr übertragen. Läuse werden in der Regel von Mensch zu Mensch übertragen. Zudem besteht die Möglichkeit der indirekten Übertragung, zum Beispiel durch gemeinsam benutzte Kämme, Matratzen oder Kleidungsstücke. Lausbefall äußert sich hauptsächlich durch Juckreiz und wird vor allem durch eine gründliche Untersuchung der betroffenen Bereiche diagnostiziert. Die Therapie des Lausbefalls erfolgt durch die Behandlung mit bestimmten Insektiziden. Zudem müssen die betroffenen Körperareale gründlich gereinigt werden. Die medikamentöse Therapie muss nach einer Woche wiederholt werden. Durch die gezielte Untersuchung anderer Kontaktpersonen kann verhindert werden, dass sich der Lausbefall verbreitet. Weiterlesen: Lausbefall: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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