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Lassa-FieberLassa-FieberForumSeltene KrankheitenDiskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Seltene Krankheiten Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren (Stand: 26. Januar 2010) Das Lassa-Fieber ist eine in Westafrika verbreitete Viruserkrankung, die anfangs grippeähnlich verläuft und später oft mit inneren Blutungen verbunden ist. Eine Ansteckung ist mit entsprechenden Hygienemaßnahmen vermeidbar. Die Übertragung der für das Lassa-Fieber verantwortlichen Viren erfolgt durch Kot oder Urin infizierter Ratten sowie durch engen Kontakt mit Betroffenen beziehungsweise über deren Ausscheidungen oder deren Blut. In Westafrika kommt es zu etwa 100.000 Fällen von Lassa-Fieber pro Jahr. In Deutschland gab es seit 1969 nur vier (eingeschleppte) Fälle, zwei davon mit tödlichem Ausgang. Wer sich mit dem Lassa-Virus infiziert, entwickelt nach 6 bis 21 Tagen ansteigendes Fieber, Kopfschmerzen und Gliederschmerzen. Es folgen trockener Husten, Halsschmerzen, Brustschmerzen und Bauchkrämpfe. Je nachdem, wie gut die medizinische Versorgung ist, verläuft das Lassa-Fieber trotz Krankenhausbehandlung in 10 bis 20 Prozent der Fälle tödlich, bei schwangeren Frauen in 50 Prozent. Eine Impfung gegen Lassa-Fieber ist derzeit nicht verfügbar. Weiterlesen: Lassa-Fieber: Definition Autor: Onmeda Redaktion Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Das könnte Sie auch interessieren
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