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Lassa-Fieber

Lassa-Fieber: Therapie

Stand: 30. Mai 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Beim Lassa-Fieber zielt die Therapie in erster Linie darauf ab, die Symptome zu lindern. Außerdem ist es wichtig, den Betroffenen ausreichend Flüssigkeit zuzuführen.

Bei Verdacht auf eine Infektion mit dem Lassa-Virus ist neben der auf die Symptome abzielenden Behandlung zusätzlich eine Therapie mit Ribavirin ratsam: Um die Viren in ihrer Vermehrung zu hemmen, bekommen die Betroffenen den Wirkstoff am besten über die Vene (intravenös) verabreicht. Es ist wichtig, dass diese Behandlung in den ersten sechs Krankheitstagen beginnt: Eine frühzeitige Therapie kann die beim Lassa-Fieber recht hohe Sterblichkeit (Letalität) senken. Durch über den Mund (oral) verabreichte Medikamente sinkt die Sterblichkeit um den Faktor drei; bei intravenöser Gabe sinkt die Sterblichkeit sogar um den Faktor zehn.

Weiterlesen: Lassa-Fieber: Verlauf

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