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Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)

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Porträt Prof. Dr. Peter Wust Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust Forum Krebserkrankungen
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(Stand: 15. April 2009)

Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom) ist ein seltener bösartiger Tumor. Man unterscheidet bezüglich der Lage zur Glottis (aus den Stimmbändern bestehender Teil des Kehlkopfs) drei große Gruppen von Kehlkopfkrebs: ober- bzw. unterhalb der Glottis gelegene Tumoren und die am häufigsten vorkommenden glottischen Tumoren.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Krebserkrankungen, die in frühen Stadien keine Beschwerden verursachen, können sich Kehlkopfkarzinome durch eine anhaltende Heiserkeit bemerkbar machen. Bei jeder länger als zwei Wochen bestehenden Heiserkeit sollte daher ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufgesucht werden, der ein Larynxkarzinom häufig schon durch eine einfache Spiegeluntersuchung feststellen oder ausschließen kann.

Um Kehlkopfkrebs zu behandeln, stehen operative Verfahren und die Strahlentherapie zur Verfügung. In einem frühen Krankheitsstadium kann Kehlkopfkrebs geheilt werden. Insbesondere durch den Verzicht auf das Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum kann Kehlkopfkrebs vorgebeugt werden.

Weiterlesen: Larynxkarzinom: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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