|
Sie befinden sich hier:
Startseite > Krankheiten > Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) > Ursachen
Laktoseintoleranz (Milchzucker- unverträglichkeit)ForumErnährung & Diäten
Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
Forum Ernährung & Diäten
Sie sind noch nicht registriert? Kostenlos registrieren
Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): UrsachenStand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) kann verschiedene Ursachen haben. In allen Fällen einer Milchzuckerunverträglichkeit liegt ein Mangel des Enzyms Laktase im Darm vor. Man unterscheidet prinzipiell drei Formen der Laktoseintoleranz: Angeborener (Primärer) LaktasemangelDer angeborene oder primäre Laktasemangel (primäre Laktoseintoleranz) ist die häufigste Form der Laktoseintoleranz. Bei dieser erblich bedingten Form der Milchzuckerunverträglichkeit produziert der Dünndarm im Kindesalter meist eine ausreichende Menge an Laktase, die jedoch im weiteren Alter aber immer geringer wird. Dadurch steht zunehmend weniger Laktase zur Verfügung und es kommt zu einer wachsenden Nahrungsmittelunverträglichkeit gegenüber Milchzucker. Erworbener (Sekundärer) LaktasemangelDer erworbene, sekundäre Laktasemangel (sekundäre Laktoseintoleranz) ist nicht erblich bedingt. Betroffene erwerben ihn im Laufe des Lebens, zum Beispiel durch bestimmte Erkrankungen. Häufig tritt er als Folge von Dünndarmerkrankungen wie Zöliakie, Morbus Crohn, bakteriellen Infektionen oder Pilzinfektionen, Darmgrippe, Magen-Darm-Operationen sowie nach Gaben von Antibiotika oder Zytostatika auf. Wenn die Grundkrankheit erfolgreich behandelt wurde, kann sich der Laktasemangel prinzipiell wieder zurückbilden. Kongenitaler Laktasemangel (= Alaktasie)Der kongenitale Laktasemangel (angeborene Laktoseintoleranz) bezeichnet einen sehr seltenen, genetisch festgelegten, angeborenen Enzymdefekt. Er tritt bereits im Säuglingsalter auf und bedeutet einen absoluten Laktasemangel. Das bedeutet, dass keine funktionsfähige Laktase im Darm vorliegt. Betroffene Säuglinge reagieren sehr stark auf kleinste Mengen Laktose. Daher treten bereits in den ersten Lebenswochen Beschwerden wie schwerer Durchfall, Austrocknung und Unterernährung auf. Wird eine laktosefreie Diät nicht strikt eingehalten, besteht die Gefahr einer schweren Hirnschädigung. Weiterlesen: Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): Symptome Das könnte Sie auch interessieren
Magen-Darm-ErkrankungenErfahren Sie im Überblick mehr rund um das Thema Magen-Darm-Erkrankungen von A-Z. mehr ... Weitere Themen:Am häufigsten gelesen
BilderpaarsucheBilderpaarsuche ist ein Merkspiel, das Sie sicher noch aus Kindertagen kennen. Halten Sie Ihr Gedächtnis in Schwung und spielen Sie hier Bilderpaarsuche online! mehr ... Weitere Themen:
Disclaimer:© 2012 gofeminin.de GmbH – Das Informationsangebot rund um die persönliche Gesundheit auf www.onmeda.de dient ausschließlich Ihrer Information und ersetzt in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt. Die auf Onmeda zur Verfügung gestellten Inhalte können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer Eigenmedikation verwendet werden. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss sowie unsere Hinweise zu den Bildrechten. |