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Laktoseintoleranz (Milchzucker- unverträglichkeit)ForumErnährung & Diäten
Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): TherapieStand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Für eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) gibt es keine ursächliche Therapie. Am sinnvollsten ist es, größtenteils oder vollständig auf Milch, Milcherzeugnisse und andere laktosehaltige Lebensmittel zu verzichten, sich also auf eine laktosearme Ernährung einzustellen. Ist die Laktoseintoleranz jedoch die Begleiterscheinung einer Darmerkrankung, etwa einer Zöliakie (Glutenunverträglichkeit, Sprue) oder Morbus Crohn, ist es wichtig, diese zu behandeln. Im Fall einer Zöliakie etwa gilt es, den Verzehr von Gluten einzuschränken. Dadurch bessern sich die Symptome meistens und Betroffene vertragen dann wieder Milch und Milchprodukte. Ein Erwachsener nimmt durchschnittlich täglich etwa 20 bis 30 Gramm Laktose auf, vorwiegend durch Milch und Milchprodukte. Laktosefreie Diät bei Milchzuckerunverträglichkeit bedeutet: Vollmilch, Kondens- und Buttermilch, Trockenmilchpulver und Schlagsahne sind ganz aus dem Speiseplan zu streichen. Dasselbe gilt für Milchprodukte wie Käse, Joghurt, Quark und milchhaltige Lebensmittel wie Schokolade, Milcheis, Pudding und Cremespeisen. Wer von Laktoseintoleranz betroffen ist und sich nicht einschränken mag, kann auf laktosearme beziehungsweise laktosefreie Varianten zurückgreifen. Bei einer laktosearmen Diät richtet sich das Essverhalten letztlich nach der Verträglichkeit: Milchprodukte in geringen Mengen sind erlaubt, solange keine Beschwerden auftreten. Wer von einer Laktoseintoleranz betroffen ist, sollte sich genau über den Laktosegehalt einzelner Nahrungsmittel informieren. Viele Lebensmittel enthalten "versteckten" Milchzucker. So findet sich Laktose übrigens auch in Butter, Milchbrötchen und Gebäck sowie in Kuchen und Torten. Was viele nicht wissen: Auch in einigen Wurstwaren, Fertiggerichten, Salatdressings und Süßstoffen ist Laktose enthalten. Häufig wird Laktose auch als Bindemittel Medikamenten zugesetzt; es empfiehlt sich also, vor der Einnahme von Arzneimitteln den Beipackzettel gründlich zu lesen. Weiterlesen: Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): Therapie – Beispiele für den Laktosegehalt in Lebensmitteln Das könnte Sie auch interessieren
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