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Laktoseintoleranz (Milchzucker- unverträglichkeit)ForumErnährung & Diäten
Forenexpertin: Dr. Sabine Ellinger
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Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit)Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): DiagnoseStand: 29. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Um bei einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) die gezielte Diagnose zu stellen, eignen sich verschiedene Tests, wie der Diättest, der Expositionstest, der Laktosetoleranztest, der H2-Atemtest oder auch ein Gentest. Sowohl der Selbsttest als auch der Diättest lassen sich eigenständig zu Hause durchführen. Beim Diättest als Diagnose-Hilfe einer Laktoseintoleranz ist es notwendig, mehrere Tage lang auf alle Lebensmittel mit Laktose zu verzichten. Wenn in dieser Zeit keine Beschwerden auftreten, kann dies ein Hinweis auf eine Laktoseintoleranz sein. Auch beim Selbsttest wird einige Tage eine laktosefreie Diät eingehalten. Danach trinkt man ein Glas Wasser, in dem bis zu 100 Gramm Milchzucker gelöst sind. Wenn innerhalb einiger Stunden die typischen Symptome auftreten, kann eine Milchzuckerunverträglichkeit bestehen. Beim Laktosetoleranztest nimmt der Patient unter ärztlicher Aufsicht eine bestimmte Menge an Laktose zu sich. Normalerweise sollte ein bis zwei Stunden danach der Blutzuckerspiegel, das heißt die Konzentration an Glukose im Blut, ansteigen. Bei einem Laktasemangel ist dies nicht der Fall, da der Milchzucker nicht aufgespalten werden kann. Auch beim H2-Atemtest erhält der Betroffene zunächst beim Arzt eine Laktoselösung. Wenn eine Laktoseintoleranz vorliegt, lässt sich anschließend in der Ausatemluft Wasserstoff (H2) nachweisen. Mit dem Gentest lassen sich genetisch bedingte Milchzuckerunverträglichkeiten nachweisen. Dafür entnimmt der Arzt einen Wangenabstrich, der danach im Labor auf genetische Veränderungen hin untersucht wird. Seit kurzem ist dieser Test auch in Apotheken erhältlich. Der Wangenabstrich lässt sich dann einfach zu Hause durchführen und das Probenmaterial an ein Labor versenden. Weiterlesen: Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit): Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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