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KretinismusKretinismus: TherapieStand: 26. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Ein Kretinismus ist durch eine rechtzeitige und lebenslange Therapie abwendbar. Dazu ist eine medikamentöse Behandlung notwendig, bei der die Kinder mit einem Schilddrüsenhormonmangel frühzeitig die entsprechenden Hormone einnehmen. Diese Ersetzung (Substitution) der fehlenden Schilddrüsenhormone ist ein Leben lang erforderlich. Die Therapie bei Neugeborenen unterscheidet sich dabei nicht von der normalen Therapie einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) bei Erwachsenen. Die gegen den Kretinismus beziehungsweise Schilddrüsenhormonmangel wirksamen Schilddrüsenhormone sind heute künstlich herstellbar. Die Therapie der Neugeborenen erfolgt meist mit dem Schilddrüsenhormon T4 in Tablettenform. Außerdem ist es notwendig, den Hormonstatus regelmäßig zu kontrollieren. Unterbrechen die Kinder die Einnahme der Hormonpräparate, kann es auch später noch zu Wachstums- und Intelligenzstörungen kommen. Weiterlesen: Kretinismus: Verlauf Das könnte Sie auch interessieren
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