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Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (02. März 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Ein kahler Fleck am Kopf, ein "Loch" in den Augenbrauen, haarlose Stellen im Bart: Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) kann überall dort in Erscheinung treten, wo Haare wachsen. Gefährlich ist er nicht, er belastet viele Betroffene aber psychisch sehr. Ursache der Alopecia areata ist nach heutigem Wissensstand eine Autoimmunreaktion.

Kreisrunder Haarausfall führt innerhalb kurzer Zeit zu kahlen, runden bis ovalen Arealen, die je nach Ort rasch auch für Außenstehende sichtbar werden. Das Ausmaß des Haarverlusts schwankt von Betroffenem zu Betroffenem: Manche verlieren nur an einer sehr kleinen Stelle Haare, andere beklagen den Verlust großer Teile des Kopfhaars oder gar aller Körperhaare – Wimpern, Augenbrauen und Schamhaare eingeschlossen. Mediziner sprechen dann von einer Alopecia areata universalis.

Kreisrunder Haarausfall tritt familiär gehäuft auf und kann Menschen jeden Alters betreffen. Allerdings sind zwei von drei Personen, bei denen sich eine Alopecia areata entwickelt, jünger als 30 Jahre alt. Bei annähernd der Hälfte der Betroffenen bilden sich die kahlen Flecken innerhalb von einem Jahr spontan zurück. Allerdings kann kreisrunder Haarausfall in regelmäßigen Schüben immer wieder auftreten.

Gegen Alopecia areata gibt es keine ursächliche Behandlung. Ob und wie gut eine Therapie gegen kreisrunden Haarausfall im Einzelfall wirkt, lässt sich ebenso wie der individuelle Verlauf schwer vorhersagen. Als Therapie kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz, zum Beispiel

Bisher sind keine Maßnahmen bekannt, mit der sich einer Alopecia areata vorbeugen lässt.



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