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Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata)

Stand: 13. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata, Pelade) ist nicht gefährlich – er stellt jedoch für manche Betroffene eine psychische Belastung dar. Innerhalb kurzer Zeit entstehen durch den Haarverlust vor allem auf dem Kopf kahle, runde bis ovale, nicht-entzündliche Areale, die rasch auch für Außenstehende sichtbar werden. Ursache der Alopecia areata ist wahrscheinlich eine Autoimmunreaktion.

Kreisrunder Haarausfall tritt familiär geballt auf und kann Menschen jeden Alters betreffen. Eine gewisse Häufung zeigt sich dabei bis zum 30. Lebensjahr. Bei annähernd der Hälfte der Betroffenen bilden sich die kahlen Flecken innerhalb von einem Jahr spontan zurück. Bei manchen fallen alle Körperhaare aus, dies bezeichnen Mediziner als Alopecia universalis. Kreisrunder Haarausfall kann in regelmäßigen Schüben immer wieder auftreten.

Bisher gibt es gegen Alopecia areata keine ursächliche Behandlung. Ob und wie gut eine der derzeit gebräuchlichen Therapien gegen kreisrunden Haarausfall im Einzelfall wirkt, ist ebenso wie der individuelle Verlauf schwer vorherzusagen. Als Therapie kommen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz, zum Beispiel Zink, Glukokortikoide und eine äußerliche Immuntherapie mit dem Wirkstoff DCP (Diphenylcyclopropenon).

Vorbeugen kann man einer Alopecia areata nach heutigem Wissensstand nicht.

Weiterlesen: Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata): Definition

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