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Forenexpertin: Jenny Latz
Forum Haarausfall
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Stand: 13. August 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) erfordert nicht unbedingt eine Therapie, da er grundsätzlich reversibel ist, das heißt, er kann wieder zurückgehen. Bei der Mehrzahl der Betroffenen mit gering ausgeprägter Alopecia areata wachsen die kahlen Stellen wieder zu. Statt einer Therapie mit Medikamenten kommt daher durchaus auch bloßes Abwarten infrage.
Kreisrunder Haarausfall kann immer wieder auftreten – selbst die beste Therapie kann nicht verhindern, dass das Haar eventuell erneut ausfällt. Ob eine Behandlung nötig ist, hängt vom Einzelfall und dem Wunsch des Patienten ab. Viele Menschen leiden erheblich unter den kahlen Stellen am Kopf – vor allem, da sie oft auch für andere sichtbar sind. Eine Therapie sollte sorgfältig nach Nutzen-Risiko-Erwägungen ausgewählt werden, da manche Medikamente starke Nebenwirkungen entfalten.
Bis heute gibt es keine Therapie gegen kreisrunden Haarausfall, die die Krankheit ursächlich heilen kann. Sogenannte symptomatische Therapien können aber zu einer vollständigen Wiederbehaarung beitragen. Bei der Alopecia areata richtet sich die Behandlung nach dem Stadium beziehungsweise dem Fortschritt des Haarausfalls. Es lassen sich zwei Behandlungsarten unterscheiden: eine örtliche (äußerliche, topische) Therapie und eine Therapie mit Tabletten (systemische Therapie).
Gängige Wirkstoffe sind:
Ist die Alopecia areata nur gering ausgeprägt und seit kurzer Zeit sichtbar, kann der Betroffene für mehrere Monate Zink einnehmen – Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten. Ob Zink allerdings wirkt, hängt stark vom Einzelfall ab; wissenschaftlichen Studien zufolge ist es nicht sehr wahrscheinlich.
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