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Forenexperte: Prof. Dr. Peter Wust
Forum Krebserkrankungen
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Stand: 14. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Burkitt-Lymphom ist eine Krebserkrankung, die zu den bösartigen (malignen) Non-Hodgkin-Lymphomen (NHL) zählt. Besonders häufig erkranken Personen in Zentral- und Ostafrika sowie Menschen mit einer HIV-Infektion. In frühen Stadien kann das Burkitt-Lymphom mithilfe einer Chemotherapie gut behandelt werden.
Maligne Lymphome sind bösartige Tumoren, die aus Lymphozyten, also Zellen des lymphatischen Gewebes, bestehen. Im Volksmund werden maligne Lymphome heutzutage oft – nicht ganz korrekt – als Lymphdrüsenkrebs oder Lymphknotenkrebs bezeichnet.
Warum Burkitt-Lymphome entstehen ist noch ungeklärt, jedoch scheinen Infektionen mit dem Epstein-Barr-Virus, genetische Faktoren sowie ein geschwächtes Immunsystem eine Rolle zu spielen. Während das sogenannte endemische Burkitt-Lymphom vorwiegend in Zentral- und Ostafrika vorkommt, tritt das seltenere sporadische Burkitt-Lymphom weltweit auf. Am HIV-assoziierten Burkitt-Lymphom erkranken vor allem Personen mit HIV.
Die Prognose des Burkitt-Lymphoms hängt vom Krankheitsstadium ab. Da Burkitt-Lymphome sehr schnell wachsen, sollte die Therapie so rasch wie möglich eingeleitet werden.
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