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Krebs

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. November 2013)

Als Krebs bezeichnet man verschiedene Erkrankungen, bei denen sich "entartete Zellen" unkontrolliert vermehren und gesundes Gewebe zerstören. Wird Krebs rechtzeitig entdeckt, ist er in vielen Fällen heilbar. Daher ist es besonders wichtig, auf Veränderungen des Körpers zu achten und im Zweifelsfall den Arzt aufzusuchen. Trotz der medizinischen Fortschritte in der Krebsbehandlung bereitet Krebs nach wie vor vielen Menschen Angst.

Bei gesunden Zellen laufen Wachstum, Reifung, Teilung und schließlich das Absterben der Zellen geregelt ab. Krebszellen haben diesen Regelmechanismus jedoch verloren. Sie teilen sich immer weiter und bilden so eine Geschwulst. Die bösartigen (malignen) Krebszellen dringen dabei in benachbartes Gewebe ein, vermehren sich dort und zerstören nach und nach das gesunde Gewebe.

Anstelle des Begriffs "Krebsgeschwulst" benutzt man häufig auch das Wort "Tumor", was übersetzt so viel wie "Schwellung" oder "Verhärtung" bedeutet. Mediziner verwenden den Begriff Tumor für alle Schwellungen – auch solche, die mit Krebs nichts zu tun haben. So bezeichnet man zum Beispiel Verhärtungen, die durch eine Entzündung, einen Erguss oder Ähnliches hervorgerufen werden, ebenfalls als Tumor. Wenn die Rede von einem Tumor ist, muss dies also nicht zwangsläufig Krebs bedeuten. Vielmehr kann der Tumor auch gutartig (benigne) sein.

Krebs im Überblick : Video

Gutartige Tumoren sind zum Beispiel :

Im Unterschied zu bösartigen Tumoren streuen gutartige Tumoren keine Zellen in das angrenzende, gesunde Gewebe und auch nicht über die Blutbahn oder das Lymphgefäßsystem. Sie bilden infolgedessen auch keine Tochtergeschwulste (Metastasen). Gutartige Neubildungen können dennoch Komplikationen hervorrufen, etwa wenn sie durch ihr Wachstum auf lebenswichtige Organe wie das Gehirn oder das Rückenmark drücken.

Mediziner unterscheiden bösartige Krebserkrankungen danach, ob sie an einer bestimmten Stelle als feste Geschwulst auftreten, sogenannte solide Tumoren, oder ob sie das Blut- oder Lymphsystem des Menschen betreffen (maligne Systemerkrankungen). Zu den malignen Systemerkrankungen gehören Blutkrebs (Leukämie) und Lymphdrüsenkrebs (Lymphome). Solide Tumoren wiederum lassen sich in zwei Gruppen aufteilen – Karzinome und Sarkome.






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