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Krätze (Skabies)
Krätze (Skabies)Krätze (Skabies): DefinitionStand: 25. April 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der Begriff Krätze (Skabies) bezeichnet per Definition eine ansteckende, durch sogenannte Krätzmilben (Sarcoptes scabiei) ausgelöste Hautkrankheit. Die Krätze gehört zur Gruppe der Geschlechtskrankheiten (engl. sexually transmitted diseases = sexuell übertragbare Krankheiten). HäufigkeitDie Krätze (Skabies) ist weltweit verbreitet. Ihre Häufigkeit schwankt stark: Je nach Umfeld liegt sie zwischen 1 und 30 Prozent. In den 1950er Jahren war die Krätze in den Industrieländern regelrecht verschwunden, seit dem Ende der 1960er Jahre tritt sie jedoch zusammen mit dem Anstieg der sexuell übertragbaren Erkrankungen vermehrt auf. Auch in Deutschland breitet sich die Krätze trotz verbesserter Hygiene und erhöhtem Lebensstandard zunehmend aus. Früher wies die schon aus dem Mittelalter bekannte Krätze eine größere Häufigkeit auf, wobei eine epidemische – das heißt zeitliche und örtliche – Häufung der Krätze feststellbar war: Es kam fünfzehn Jahre lang zu einer hohen Anzahl und fünfzehn Jahre lang zu einer geringen Anzahl Fälle. Besonders in Kriegszeiten trat die Skabies gehäuft auf. Dabei kann sie sich teilweise entscheidend auf den Kriegsverlauf ausgewirkt haben: Möglicherweise führte sie zu mehr Todesfällen als die direkten Kriegsfolgen. Weiterlesen: Krätze (Skabies): Ursachen Das könnte Sie auch interessieren
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