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Kopfverletzungen
KopfverletzungenKopfverletzungen: VerlaufStand: 19. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Kopfverletzungen ohne Anzeichen einer Gehirnfunktionsstörung (z.B. Lähmungen, Nervenschädigung) haben eine sehr gute Prognose. Dabei hängt die Dauer der Erholung (Rehabilitation) von der Art und Schwere der Verletzung ab: Leichte Kopfverletzungen mit Platzwunde können zwar dramatisch aussehen, nehmen aber meist einen günstigen Verlauf: Eine genähte Kopfplatzwunde verheilt nach ungefähr sieben bis zehn Tagen in aller Regel komplikationslos. Dagegen können vor allem bei Schädelverletzungen mit Beteiligung des Gehirns bis zur vollständigen Rehabilitation Wochen oder Monate vergehen. GehirnverletzungenIst bei Kopfverletzungen das Gehirn verletzt, hängt der Verlauf in hohem Maß von den vorliegenden Gehirnverletzungen ab: Eine leichte Gehirnerschütterung verschwindet in den meisten Fällen binnen 24 Stunden. Sind die Kopfschmerzen abgeklungen, ist eine Ruhephase von ungefähr sieben Tagen empfehlenswert – erst danach ist nichts gegen eine leichtes körperliches Training einzuwenden. Bei einer Gehirnprellung oder Gehirnquetschung sind die Aussichten auf eine schnelle und vollständige Genesung im Allgemeinen ebenfalls gut. Voraussetzung für diesen günstigen Verlauf ist allerdings, dass keine Komplikationen wie ein Hirnödem oder eine Hirnblutung auftreten. Bei schweren Verläufen haben diese Gehirnverletzungen sehr häufig bleibende Folgen wie Kopfschmerzen, Schwindel, verstärkte Lichtempfindlichkeit sowie allgemeine Leistungsminderung. Das Ausmaß der bleibenden Schäden lässt sich erst zwei bis drei Jahre nach der Kopfverletzung abschätzen. Bei schweren Kopfverletzungen mit Hirnbeteiligung, durch die das Hirngewebe verletzt oder in seiner Funktionalität stark gestört ist, entscheidet sich meist erst nach einem wochen- bis monatelangen Verlauf, inwieweit die Betroffenen wieder genesen werden. Es ist wichtig, Menschen mit einem schweren Schädel-Hirn-Trauma in geeigneten Einrichtungen zu versorgen. Bei schweren Gehirnverletzungen sind bleibende Schäden wie Sprachstörungen, Halbseitenlähmung oder eine Epilepsie keine Seltenheit. Weiterlesen: Kopfverletzungen: Verlauf – Schädelbruch Das könnte Sie auch interessieren
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