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Kopfverletzungen

Hirnblutung

Stand: 19. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Alle Kopfverletzungen mit Blutungen innerhalb des Schädels erfordern eine sofortige Therapie in der Klinik. Bei bestimmten Hirnblutungen, vor allem bei sehr kleinen subduralen Blutergüssen (Hämatome), kann auch eine konservative Behandlung ausreichen. Dann ist es wichtig, die Betroffenen intensiv zu überwachen und das Ausmaß der Hirnblutung immer wieder mit CT oder MRT zu kontrollieren. Wenn die Hirnblutung oder die Schwellung des Hirngewebes (Hirnödem) sich nicht verstärkt, ist keine Operation nötig. Den Bluterguss (Hämatom) baut der Körper im Laufe der Zeit vom Körper selbst ab, sodass er meistens vollständig verschwindet.

Kopfverletzungen mit größeren Einblutungen erfordern allerdings fast immer eine operative Therapie, denn: Bei einer Hirnblutung besteht das große Risiko, dass eine nicht mehr rückgängig zu machende Gehirnschädigung entsteht. Ziel der Operation ist es, eine möglichst schnelle Druckentlastung des Gehirns zu schaffen. Dazu entfernt der Operateur den Bluterguss, sucht und versorgt die Blutungsquelle.

Weiterlesen: Kopfverletzungen: Verlauf

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