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Kopfverletzungen
KopfverletzungenKopfverletzungen: DiagnoseStand: 19. Juni 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Bei allen Kopfverletzungen ist es im Rahmen der Diagnose wichtig, die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass das Gehirn beteiligt ist. Auch wenn die Betroffenen keinerlei Bewusstseinstrübung oder sonstige neurologische Symptome (d.h. Anzeichen für eine Nervenfunktionsstörung) zeigen, ist ein rascher Transport in eine Klinik notwendig. Bei Kopfverletzungen – unabhängig ob äußere Schädelverletzungen vorliegen oder nicht – ist es erforderlich, dass zur Diagnose neben den klinisch-neurologischen Untersuchungen bildgebende Verfahren zum Einsatz kommen. Um die weitere Therapie festzulegen, muss der Arzt wissen, wo eine Blutung vorliegt und wie ausgeprägt sie ist. Mithilfe der Computertomographie (CT) oder der Magnetresonanztomographie (MRT) kann er eine Einblutung ins Gehirn zuverlässig erkennen. Außerdem kann der Arzt durch diese Verfahren feststellen, ob und in welchen Bezirken ein Hirnödem vorliegt. Bei der neurologischen Erstuntersuchung nach Kopfverletzungen kann die Glasgow-Koma-Skala hilfreich sein: In einem standardisierten Schema kann der Arzt die wichtigsten neurologischen Parameter abfragen, mit einem Punktesystem bewerten und dokumentieren. Je weniger Punkte die Diagnose dabei ergibt, desto ernster ist die neurologische Störung. Weiterlesen: Kopfverletzungen: Therapie Das könnte Sie auch interessieren
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