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Autogenes TrainingDurchführungStand: 27. Februar 2011Autor: Onmeda-Redaktion Um eine Selbstentspannung durch autogenes Training zu erreichen, ist es nötig, die Methode in einem Kurs für autogenes Training zu lernen. Die Durchführung solcher Kurse findet für Einzelpersonen oder in kleinen Gruppen statt. Die Gruppen treffen sich meist etwa sechs bis zehn Wochen lang ein- bis zweimal wöchentlich. Dabei bekommen die Teilnehmer die wichtigsten Grundlagen der Entspannungstechnik vermittelt, um die erforderliche Motivation zur aktiven Mitarbeit und regelmäßigen Übung – vor allem nach dem Kursende – aufbringen zu können. Bestimmte Übungshaltungen erleichtern die Selbstentspannung und -versenkung durch autogenes Training. Dazu gehört vor allem eine bequeme Haltung mit möglichst geringer Muskelanspannung. Solch eine Haltung lässt sich beispielsweise beim Liegen auf dem Rücken oder beim Sitzen auf einem Lehnstuhl oder Lehnsessel mit Armstützen einnehmen. Hat der Stuhl oder Sessel keine Armstützen, bietet sich die sogenannte Droschkenkutscherhaltung an: Hierbei nimmt man eine sitzende Position ein, wobei der Kopf leicht nach vorn fällt und die Beine rechtwinklig aufgestellt sind, die Knie leicht nach außen fallen, die Füße nebeneinander stehen und die Unterarme auf den Oberschenkeln ruhen. Außerdem ist eine passive und akzeptierende Grundhaltung bei der Durchführung einer Übung wichtig: So ist es leichter, während der Übung aufblitzende Gedanken zeitweilig auszublenden und zu versuchen, Wahrnehmungen außerhalb des Körpers (z.B. Geräusche) zu ignorieren. Anfangs ist es hilfreich, bei der Durchführung der Übungen die Augen zu schließen und so die Selbstversenkung zu fördern. Später sind die Übungen zur Selbstentspannung durch autogenes Training auch mit offenen Augen durchführbar. Autogenes Training findet am besten in einem abgedunkelten, möglichst geräuscharmen Raum statt. Es ist empfehlenswert, täglich in einer der angegebenen Haltungen zu üben, wobei ein Wechsel zwischen Liege- und Sitzhaltung günstig sein kann. Besonders am Anfang zielen die Übungen darauf ab, mit dieser Methode und der Art der Körperwahrnehmung besser vertraut zu sein. Autogenes Training besteht für Anfänger in der Grundstufe aus verschiedenen Übungen, die der Kursleiter nacheinander in einzelnen Sitzungen vermittelt und bei denen er kurze Sätze rhythmisch und monoton vorspricht (oder die Übenden sprechen die Sätze innerlich). Das Ziel besteht darin, dass sich die Übenden jederzeit durch autogenes Training in einen Entspannungszustand versetzen können. Lesen Sie in diesem Beitrag zum ThemaAutogenes Training
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