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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Migräne & Kopfschmerzen
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Stand: 3. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Bei der Moxibustion werden die Akupunkturpunkte des Körpers durch Wärmereize stimuliert. Hierzu wird Moxawolle, die aus Beifußblättern hergestellt wird, über oder auf der Haut verbrannt. Die Haut verbrennt dabei selbst nicht, sie "empfängt" nur den Wärmereiz.
Bei der Ohrakupunktur, einer speziellen Form der Akupunktur, werden Nadeln in die Ohrmuschel gesetzt. Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) geht von einer Vielzahl von Nervenendigungen in der Ohrmuschel aus, die kleinste Repräsentanten für alle inneren Organe und Teile des Bewegungsapparats darstellen sollen. Jeder dieser Punkte soll über das Gehirn einer bestimmten Region oder einem inneren Organ zugeordnet sein. Der Therapeut soll ganze Körperbereiche über die Nadelung von Ohrakupunkturpunkten beeinflussen können. Diese Theorie lässt sich wissenschaftlich nicht belegen.
Anhänger des Verfahrens beschreiben die Ohrakupunktur als sehr schnell wirksam. Besonders gut eignet sie sich nach ihrer Ansicht dazu, innere Organe wie Prostata, Gebärmutter oder Eingeweide zu beeinflussen. Auch in der Behandlung von Migräne, Trigeminusleiden, Ischiasschmerzen, Allergien, Esssucht, Nikotin-, Medikamenten-, Drogen- oder Alkoholsucht setzen Befürworter die Ohrakupunktur ein, ebenso bei Depressionen, Angstneurosen oder Organneurosen und auch bei einer Bronchitis oder Gürtelrose.
Die Ohrakupunktur ist auch als Elektroakupunktur durchführbar.
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