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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Migräne & Kopfschmerzen
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Stand: 3. August 2011Autor: Onmeda-Redaktion
Als Akupunkturpunkte bezeichnet man bestimmte Areale auf der Oberfläche des menschlichen Körpers. Nach Ansicht der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) gelingt es über sie, auf ein System energieleitender Bahnen ("Meridiane") zuzugreifen, das unter der Körperoberfläche liegen soll. Laut TCM helfen diese klassischen Akupunkturpunkte dabei, den Transport der sogenannten Lebenskraft Qi (sprich:"tschie") zu beeinflussen. Chinesen bezeichnen Akupunkturpunkte als Shu ("Ort des Transports") oder Xue ("Loch", "Vertiefung").
Übertrager der Information sind die Nadelreize, die der Therapeut setzt. Er löst über die Akupunkturpunkte bei manchen Patienten eine spezielle Wahrnehmung oder Schmerzempfindung aus: das De Qi oder Dequi (sprich: "dör tschie"). Dies gelingt dem Therapeuten, indem er die Nadeln mit der Hand wiederholt dreht (rotiert) oder mithilfe eines elektrischen Apparates bewegt. Was die genadelte Person genau empfindet, kann sehr unterschiedlich sein. Das Gefühl reicht von "kribbelnd" über "dumpf drückend" und "muskelkaterartig" bis hin zu "warm, elektrisierend".
Häufig liegen Akupunkturpunkte im direkten Umfeld von Knochen, Muskeln oder Sehnen beziehungsweise zwischen den genannten Strukturen. Akupunkturpunkte lassen sich nicht nur durch Nadeln, sondern auch durch Druck stimulieren, so etwa durch den Druck des Fingers, der Hand, des Ellenbogens oder anderer Körperteile.
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