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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Migräne & Kopfschmerzen
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Stand: 15. September 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Migräne lässt sich teilweise mit bestimmten Mitteln vorbeugen. Um für einen Migräneanfall weniger anfällig zu sein, kann es während der beschwerdefreien Zeiten in bestimmten Fällen sinnvoll sein, vorbeugende Medikamente einzunehmen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die Migräneattacken öfter als dreimal pro Monat auftreten und auf Akutbehandlungen nicht ausreichend ansprechen oder wenn die Nebenwirkungen für den Behandelten nicht tolerierbar sind. Auch Migräneattacken, die länger als 48 Stunden dauern, sollten durch vorbeugende Maßnahmen vermeiden werden, ebenso wie solche, die Betroffene subjektiv als unerträglich empfinden. Auch die komplizierten Migräneattacken mit lang anhaltenden Aura-Symptomen bedürfen einer zusätzlichen medikamentösen Vorbeugung.
Die Prophylaxe kann die Häufigkeit, Schwere und Dauer der Migräneattacken im Idealfall spürbar reduzieren und einem medikamenteninduzierten Dauerkopfschmerz vorbeugen. Häufig verwendete Medikamente, die Migräne vorbeugen, sind die Betablocker Metoprolol und Propranolol sowie der Kalziumantagonist Flunarizin. Auch Valproinsäure und Topiramat können Migräne vorbeugen.
Auch verhaltenstherapeutische Techniken können Migräne vorbeugen. Sie dienen dazu, bestimmte Verhaltensmuster, die man im Laufe seines Lebens erlernt hat, im positiven Sinn zu verändern. Migräne-Erkrankte sollen vor allem solche Verhaltensmuster überwinden lernen, die einen Triggerfaktor – also einen Auslöser der Migräne – begünstigen. Geeignete Verfahren sind zum Beispiel kognitive Techniken, die progressive Muskelentspannung, Biofeedback, Stressbewältigungstraining und Ausdauersport.
Weitere Verfahren sind Autogenes Training, Akupunktur, Homöopathie oder Hypnose, deren Wirksamkeit allerdings umstritten ist.
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