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Cluster-Kopfschmerz
Cluster-KopfschmerzStand: 21. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Der Cluster-Kopfschmerz ist ein schwerer, einseitiger Schmerz, der sich meist hinter dem Auge befindet. Er tritt in gehäuften Attacken (Clustern) bis zu achtmal täglich auf und kommt geballt nachts vor. Eine solche Cluster-Kopfschmerz-Attacke dauert unbehandelt etwa zwischen 15 und 180 Minuten. Dabei zeigen sich typischerweise außerdem folgende Beschwerden: ein tränendes und gerötetes Auge, eine laufende Nase und verstärktes Schwitzen im Bereich von Stirn und Gesicht. In der Regel ist immer dieselbe Gesichtsseite betroffen – nur selten wechselt ein Cluster-Kopfschmerz die bevorzugte Seite. Über die Ursachen von Cluster-Kopfschmerzen ist wenig bekannt. Als auslösende Faktoren wirken häufig Alkohol, Nikotin, bestimmte Nahrungsmittel und helles Licht. Der Cluster-Kopfschmerz kommt relativ selten vor – Schätzungen zufolge ist weniger als ein Prozent der Bevölkerung betroffen. Menschen mit Cluster-Kopfschmerzen sind überwiegend männlich, jung und mitunter viele Jahre bis Jahrzehnte betroffen. Die Therapie besteht aus der Vorbeugung und der Behandlung der Anfälle. Um einem Cluster-Kopfschmerz vorzubeugen, eignen sich verschiedene Medikamente. Bei einem akuten Anfall von Cluster-Kopfschmerzen besteht die beste Behandlung darin, 100-prozentigen Sauerstoff über eine Gesichtsmaske zu inhalieren oder Triptane (z.B. Sumatriptan) unter die Haut (d.h. subkutan) zu spritzen. Weiterlesen: Cluster-Kopfschmerz: Definition Das könnte Sie auch interessieren
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