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Cluster-Kopfschmerz

Cluster-Kopfschmerz: Verlauf

Stand: 18. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Der Cluster-Kopfschmerz nimmt typischerweise einen episodischen Verlauf. Das bedeutet: Es kommt immer wieder zu symptomfreien Pausen, die für eine monate- bis jahrelange Unterbrechung der Wochen bis Monate andauernden Beschwerden sorgen. In etwa 20 Prozent der Fälle verläuft ein Cluster-Kopfschmerz aber chronisch: Dann können einzelne Clusterperioden ohne Besserung über ein Jahr andauern oder die Pausen kürzer als vier Wochen sein.

In der Regel zeigt der Cluster-Kopfschmerz einen langwierigen Verlauf: In bis zu 80 Prozent der Fälle kommt es auch 15 Jahre nach Beginn der Erkrankung zu neuen gehäuft auftretenden Schmerzattacken (sog. Clusterepisoden). Allerdings ist die Häufigkeit von Cluster-Kopfschmerzen (wie bei der Migräne) im hohen Lebensalter geringer, sodass bei einem Teil der Betroffenen langfristig gesehen eine spontane Besserung zu erwarten ist.

Je früher es gelingt, den Cluster-Kopfschmerz zu diagnostizieren, desto eher kann man seinen Verlauf durch eine geeignete Behandlung günstig beeinflussen: In den meisten Fällen gelingt es dann, akute Schmerzattacken durch geeignete Medikamente ausreichend in den Griff zu bekommen sowie ihre Häufigkeit und Schwere deutlich zu verringern. Durchschnittlich vergehen bis zur richtigen Cluster-Kopfschmerz-Diagnose jedoch über dreieinhalb Jahre.

Weiterlesen: Cluster-Kopfschmerz: Vorbeugen

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