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Diskussion und Erfahrungsaustausch im Forum Migräne & Kopfschmerzen
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Stand: 18. April 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Der Cluster-Kopfschmerz ist ein einseitiger, meist hinter dem Auge liegender, schwerer Kopfschmerz, der in Attacken und gehäuft auftritt (engl. cluster = Gruppe, Haufen) – das heißt periodenweise bis zu achtmal täglich, meist zur gleichen Tageszeit (häufig nachts). Per Definition handelt es sich nur dann um einen Cluster-Kopfschmerz, wenn die Betroffenen (anders als bei Migräne) gleichzeitig eine Bewegungsunruhe zeigen und/oder auf der vom Schmerz betroffenen Kopfseite mindestens eins der folgenden Anzeichen auftritt:
Cluster-Kopfschmerz-Attacken treten im Frühjahr und Herbst häufiger auf. Dies spricht dafür, dass der Cluster-Kopfschmerz möglicherweise durch den Biorhythmus beeinflusst ist. Die einzelnen Perioden können über Wochen, Monate oder Jahre anhalten. Je nach Verlauf kann man zwei Formen von Cluster-Kopfschmerz unterscheiden – episodische (80 Prozent aller Fälle) und chronische (20 Prozent) Cluster-Kopfschmerzen:
Weitere Bezeichnungen für den Cluster-Kopfschmerz sind:
Der Cluster-Kopfschmerz weist etwa dieselbe Häufigkeit auf wie zum Beispiel multiple Sklerose: Etwa 120.000 Menschen in Deutschland haben Cluster-Kopfschmerzen, hauptsächlich junge Männer (insgesamt kommen auf 1 betroffene Frau etwa 3,5 betroffene Männer). Überwiegend tritt der Cluster-Kopfschmerz um das 30. Lebensjahr herum auf, kann sich aber auch schon im Kindesalter entwickeln.
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