Kopf-Hals-Tumor: Ursachen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Januar 2016)

Ein Kopf-Hals-Tumor kann sehr unterschiedliche Ursachen haben – je nachdem, um welchen Tumortyp es sich handelt. Allerdings sind nicht bei jedem Tumor im Kopf-Hals-Bereich die Entstehungsursachen im Einzelnen geklärt.

Relativ eindeutig ist der Zusammenhang zwischen der Entstehung von Kopf-Hals-Tumoren sowie dem Konsum von Alkohol und Tabak. Eine mangelhafte Mundhygiene begünstigt einen Kopf-Hals-Tumor zusätzlich.

Auch Ernährungsfaktoren und Umwelteinflüsse können einen Kopf-Hals-Tumor verursachen. Wer beruflich mit bestimmten Schadstoffen (wie Asbest, Chrom und Nickel in Farben und Lacken, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) in Kontakt kommt, hat ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen im Kopf-Hals-Bereich.

Dass beispielsweise der Kopf-Hals-Tumor im Bereich des Kehlkopfs (Kehlkopfkrebs bzw. Larynxkarzinom) vor allem durch Rauchen entsteht, zeigt sich dadurch, dass diese Krebsart bei Nichtrauchern nur sehr selten vorkommt. Andere Arten des Tabakkonsums begünstigen eher andere Formen von Kopftumor oder Halstumor:

  • Während Zigarren- und Zigarettenrauchen die Entstehung von Kehlkopfkrebs und Rachenkrebs fördern,
  • erhöht das Kauen von Tabak das Risiko für Krebserkrankungen der Wangenschleimhaut und des Zahnfleischs
  • und entwickeln Pfeifenraucher eher einen Lippen- und Zungentumor.

An der Entstehung von Kopf-Hals-Tumoren können außerdem erbliche Faktoren beteiligt sein. So sind beispielsweise bei bestimmten Lymphomen (sog. B-Zell-Lymphome), die im Kopf-Hals-Bereich auftreten können, bestimmte Veränderungen im Erbgut typisch. Des Weiteren kommen als Ursachen für einen Kopf-Hals-Tumor ein geschwächtes Immunsystem (wie bei HIV-Infektionen oder nach Organtransplantationen) sowie bestimmte Virusinfektionen infrage – zum Beispiel:


Wie steht es um Ihre Gesundheit?



Apotheken-Notdienst