Kopf-Hals-Tumor: Diagnose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. Januar 2016)

Bei Verdacht auf einen Kopf-Hals-Tumor stehen am Anfang der Diagnose eine ausführliche Befragung zu den Beschwerden und möglichen Risikofaktoren (wie Rauchen) sowie eine gründliche körperliche Untersuchung.

Viele Kopf-Hals-Tumoren sind schon mit bloßem Auge zu erkennen. Andere kann ein Hals-Nasen-Ohren-Arzt erst durch eine Spiegelung (Endoskopie) entdecken. Um die Diagnose zu sichern, ist eine Gewebeprobe aus dem Kopf-Hals-Tumor mit anschließender feingeweblicher (histologischer) Untersuchung (sog. Biopsie) erforderlich.

Um festlegen zu können, welches Therapieverfahren gegen den Kopf-Hals-Tumor am besten geeignet ist, muss der Arzt bei der Diagnose die Größe und Ausdehnung des Tumors genau bestimmen. Entscheidend für die Behandlung ist auch, ob sich bereits Tochtergeschwulste (Metastasen) gebildet haben: Ein Kopftumor oder Halstumor streut zunächst vor allem über die Lymphwege in die Halslymphknoten; Fernmetastasen in andere Organe sind hingegen selten.

Um festzustellen, wie weit sich der Kopf-Hals-Tumor ausgedehnt hat, sind bildgebende Verfahren wie die Computertomographie (CT) oder die Magnetresonanztomographie (MRT) geeignet. Die Halslymphknoten kann der Arzt bei diesen Untersuchungen ebenfalls zuverlässig beurteilen; sie sind aber auch (je nach Lage) mit Ultraschall gut zu erkennen. Um Metastasen in der Lunge ausschließen zu können, kommt eine Röntgenuntersuchung zum Einsatz. Möglicherweise sind, je nach Art des jeweiligen Tumors, weitere diagnostische Verfahren notwendig.


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